Geschichte - INNOVATIONEN AM ÖSTERREICHISCHEN MARKT
Ab 1965
Erste vereinzelte Baustellen in Österreich
mit Ressourcen des deutschen Mutterhauses (Inntalautobahn, Tiefgarage am Hof in Wien).
1970
Gründung und Eintragung der Karl Bauer Ges.m.b.H
ins österreichische Handelsregister und Aktivierung des Baumeistergewerbes als erste Auslandstochter der Karl Bauer GmbH in Schrobenhausen, Deutschland.
Erste Bodenverbesserungsarbeiten mit der Rütteldruckverdichtungstechnik
am Marchfeldhochwasserschutzdamm und in Korneuburg.
1977
Erste Großbaustelle, mit BAUER - Injektionszuganker
welcher im Zuge des Baues der Tauernautobahn im Abschnitt Rauchenkatsch zur Hangsicherung verwendet wurde.
Ab 1978
Diverse Stauraum-Abdichtungen für die Donaukraftwerke mittels Schmalwandtechnologie
(KW Abwinden - Asten, KW Melk, KW Greifenstein) sowie an der Mur und der Mürz.
1980
Gründung der ARGE PFAHLBAU mit der Firma NEUE REFORMBAU
Realisierung der Bauvorhaben Überplattung Franz Josefs Bahnhof - Wien, diverser Kraftwerke an der Salzach (Bischofshofen, Urreiting, Hallein, St.Johann, etc.) sowie umfangreiche Schlitzwand- und Bohrpfahlarbeiten an den U - Bahnlinien (U1, U3 und U6) in Wien.
1984
Einführung Schnecken – Ort - Beton – (SOB) Pfahltechnik
In weiterer Folge wurden u.a die Bauvorhaben „Wohnpark Wienerberg“, „LEINER Mariahilferstrasse“, A22 Überplattung im Bereich Donaucity, die Bürotürme der Donaucity (Andromeda - und Ares - Tower) sowie die Hauptverwaltung der STRABAG und der Milleniumtower in Wien mit dieser Technologie auf ein tragfähiges Fundament gestellt.
1985
Erster Einsatz der BAUER - Schlitzwandfräsentechnologie am Wehr 2 des Donauentlastungsgerinne („Neue Donau“)
In den darauf folgenden Jahren wurden mit dieser Technik die Baugruben des Tiefspeichers für das Naturhistorische Museum, des Grand Hotel Corso´s, der Ringstraßengalerien als auch für die neue Hauptpost am Fleischmarkt im Stadtzentrum von Wien realisiert. Auch die Umschließungen der Deponien in Langkampfen, Laakirchen, Steyrermühl wurden mit der Fräsentechnolgie verwirklicht.
1989
Übersiedlung auf den heutigen Firmenstandort mit den Büros und später Bau des Betriebsobjektes mit Werkstätten und Lagerplatz.
Umfirmierung auf BAUER Spezialtiefbau Ges.m.b.H..
1990
Gründung der ungarischen Schwesterfirma BRK
gemeinsam mit NEUE REFORMBAU und KEV Metro und Durchführung der ersten Baugrube in Budapest für das HOTEL Kempinski mittels Schlitzwandtechnologie.
Baugrube und Fundierung für das Hotel Nevsky Palace in Leningrad (St. Petersburg) / Russland mit Bohrpfählen.
1991
Weiterentwicklung der SOB-Technik als VDW (Vor – Der - Wand) Variante
beim Projekt in 1180 Wien, Teschnergasse.
1995
Einführung der CSV – Technik (schlanke Zement - Sand - Säulen)
für die Fundierung des Badebereiches der Hundertwasser Therme in Bad Blumau, Steiermark.
Dichtwandherstellung für die Deponie Ahrental, Innsbruck
bei der erstmals überhängende Felsformationen im Untergrund mit der BAUER - Felsfrästechnik bearbeitet wurden
1996
Erste Baugrube mit Spundwänden und Unterwasserbetonsohle in Hall / Tirol.
1997
Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Prag, Tschechien
und Ausführung des ersten gefrästen Schlitzwandbaugrubenverbaues in Tschechien.
Einführung der MIP (Mixed – In – Place) -Technik
erstmals bei den Stauraumdichtwänden am Kraftwerk in Lambach / Oberösterreich.
Ab 2000
Entwicklung zum internationalen Spezialisten
für innovative Nischenprodukte und Partner für komplexe Gesamtlösungen bei Großprojekten.
Ab 2001
Ausführung von tiefen Baugruben, welche mit der MIP- Technik umschlossen wurden
(BRG Franklinstrasse, Tiefgarage Gasometer und Wohnhausanlage „Untere Augartenstraße“ (alle Wien).
2003
Gründung der Betriebsstätten in der Slowakei und in Slowenien.
In den Folgejahren wurden Projekte unter anderen in Bratislava, Kosice, Senec, Vrable und Banska Bistrica (alle Slowakei) sowie in Ljubljana (Slowenien) realisiert.
Ab 2004
Umfangreiche Spezialtiefbauarbeiten (Schlitz -, MIP -, Spund - und Düsenstrahlwände) beim U-Bahn Los 2/3 am Praterstern in Wien.
2005
Erstmaliger Einsatz der Spundwandtechnik mit Hochfrequenzrüttlern
beim Projekt der Kaimauererneuerung für den Hafen Albern in Wien.
Beginn der Arbeiten an der ÖBB - Unterinntaltrasse / Tirol im Bereich Fritzens (BEG H7).
Erstmaliger Einsatz der BAUER - Doppelkopfbohrtechnik für Großbohrpfähle.
2006
Betriebsstätte in Serbien gegründet.
Nachdem bereits Projekte in Beocin und Belgrad ausgeführt wurden, wurden weitere Projekte wie zum Beispiel die Fundierungsarbeiten für das olympische Dorf der Universiade in Belgrad und für eine Fertigungshalle in Lapovo realisiert.
2007
Betriebsstätte in Bozen / Südtirol,
nachdem bereits einige Baustellen im Grödnertal ausgeführt wurden, gegründet.
Weitere Arbeiten im Unterinntal / Tirol im Abschnitt Jenbach (BEG H8).
2008
Betriebsstätte in Polen gegründet.
Etablierung der MIP-Technik für Dichtwände im Hochwasserschutz
an der March (u.a.: Schloss Hof) und an der Donau (u.a.: Weißenkirchen, Mauthausen und in der Lobau in Wien).