Angewandtes Verfahren
Abwasserreinigungsanlage Feldkirchen
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Bauherr:
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Wasserverband Ossiacher See | |
| Auftraggeber: | STRABAG AG Radenthein | |
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Statik:
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Zivilingenieurgemeinschaft Ebner - Jaklin |
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| Gerätschaften: | BAUER BG 25 | |
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Ausführungszeitraum:
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November 2007 und April 2008 |
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| Leistungsumfang: | Schneckenortbetonpfähle Ø 630 mm + Ø 880 mm: 1.300 lfm |
| Im Auftrag des Wasserverbandes Ossiacher See sanierte die STRABAG AG Radenthein die Regen-ausgleichbecken der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Rabensdorf bei Feldkirchen. |
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Um das Retentionsvolumen zu vergrößern, wurde die Böschung an den Beckenrändern entfernt und durch vertikale Wände ersetzt. Im bodenmechanischen Gutachten wurde die Untergrundsituation als schwierig charakterisiert, da erst ab einer bis zu zwei Meter mächtigen Torfschicht tragfähige, kiesig-sandige, schluffige Schichten aufgeschlossen werden. Laut Amtsvariante sollten die Wände des Regenausgleichbeckens als Spundwände mit verlorenen Spundbohlen ausgeführt werden. Als wirtschaftlich günstigere Alternative wurde eine Winkelstützmauer mit Bohrpfahlgründung projektiert: Die Pfahlgründung übernimmt die vertikalen Lasten aus der Winkelstützmauer und den Erddruck. Da die Bestandsbodenplatte aus einzelnen Betonelementen besteht, wirkt sie im Endzustand nicht als Auflager. Die horizontalen Lasten werden daher über die seitliche Bettung abgeleitet. Nach diversen Schnittberechnungen der hausinternen Statikabteilung wurde die BAUER Spezialtiefbau Ges.m.b.H., Wien, mit der Ausführung der Gründungsarbeiten beauftragt. Je nach Höhe der Winkelstützmauer und Lastfall wurden Schnekkenortbetonpfählen (SOB) Ø 630 mm und Ø 880 mm abgeteuft. Die Baustelleneinrichtung und Räumung erfolgte über eine Behelfsbrücke, da die Bestandsbrücke nicht für die Lasten des Großbohrgerätes zugelassen ist. ![]() |



