Beim MIP-Verfahren werden der anstehende Baugrund und eine Bindemittelsuspension in-situ miteinander vermischt. Dadurch werden statisch wirkende und/oder abdichtende Bauelementen wie Baugruben-/Dichtwände und Gründungselemente hergestellt.
Beim MIP-Verfahren definieren die verwendeten Werkzeuge die Form der entstehenden Elemente.
Scheibenförmige Elemente werden bevorzugt zur Ausführung von Wänden, zylinderförmige Elemente zur Herstellung von Gründungen / Bodenverbesserungen eingesetzt.
Durch die Verwendung des Baugrundes als Zuschlagstoff werden natürliche Ressourcen geschont. Da die erforderlichen Transportaufwendungen, auf Grund des geringeren Bedarfes an Rohstoffen sowie des geringeren Bohrgutanfalls sinken, können Immissionen vermindert und die Baustellenanlieger entlastet werden.
Im MIP-Verfahren hergestellte Elemente sind kostengünstig. Bauer verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen bei der Anwendung der MIP-Technik.